Geschichte der Gruft

Die Hainewalder Gruft wird 2000/2001 nach 1993 erneut äußerlich aufwendig restauriert. Die Mittel dafür kommen größtenteils von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Das Innere des Gruftgebäudes ist einfach und schmucklos. Dem Eingang gegenüber befindet sich ein altarähnlicher Aufbau, welcher mit Gipsornamenten versehen ist und von Gipsfiguren überragt wird. Am Altar knien zu beiden Seiten zwei lebensgroße Gipsstatuen, darstellend Herrn Otto Ludwig von Kanitz und seine Gemahlin Viktoria Tugendreich. Leider sind beide Figuren etwas beschädigt und zwar, wie die Tradition angibt, im siebenjährigen Krieg durch die rohe Hand von Kroaten, welche im Gruftgebäude sowohl als in der Kirche ihre Quartiere aufgeschlagen hatten. Die Bauleute der Gruft sollen Italiener gewesen sein, von denen eine große Anzahl unter August dem Starken nach Sachsen, besonders nach Dresden gekommen waren.

 

Beschreibungstext zur Gruft von 1987 (gefunden bei schloss-hainewalde.de)
Zur Entdeckung der Särge unter der Gruft

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